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Pflegeausbildungsfonds

Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsumlage (PfAU)

Durch das im Jahr 2017 beschlossene Pflegeberufegesetz werden die drei bisherigen Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem künftig einheitlichen Ausbildungsberuf zusammengeführt.

Es wird ein Ausbildungsfonds eingerichtet, in den das Land Bremen, die Pflegekassen und sämtliche Einrichtungen, die Pflegefachkräfte beschäftigen, einzahlen.
Mit dem Beginn der neuen generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020 bekommen Einrichtungen, die Pflegefachkräfte ausbilden, die Ausbildungskosten durch eine Ausgleichszuweisung erstattet. Das Statistische Landesamt Bremen wird als zuständige Stelle nach § 26 Abs. 4 PflBG diesen Pflegeausbildungsfonds verwalten.

Ziel des Fonds sind die Herstellung einer Wettbewerbsgleichheit zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen sowie die Schaffung von Ausbildungsplätzen um eine ausreichende Zahl an qualifizierten Pflegefachkräften zu erhalten.

Durchführung / Erhebungsunterlagen

Hier finden Sie die Erhebungsunterlagen zum Download. Bitte wählen Sie den für Ihre Einrichtung passenden Erhebungsbogen aus:

Wer ist am Ausgleichsfonds beteiligt?

Beteiligte am Pflegeausbildungsfonds, jpg, 7.2 KB

Einzahlende der Umlage (Kostenträger) sind

  • Krankenhäuser
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen
  • Ambulante Pflegeeinrichtungen
  • Soziale Pflegeversicherung
  • Land Bremen

Empfänger der Ausgleichszuweisung (Ausbildungsträger) sind

  • Träger der praktischen Ausbildung (Krankenhäuser, Stationäre Pflegeeinrichtungen, Ambulante Pflegeeinrichtungen)
  • Pflegeschulen
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Der Finanzierungsbedarf im Land Bremen wird durch die Beteiligten zu folgenden Anteilen aufgebracht:

  • Pflegeversicherung: 3,6 Prozent
  • Land Bremen: 8,9446 Prozent
  • Pflegedienste: 30,2174 Prozent
  • Krankenhäuser: 57,238 Prozent

Rechtsgrundlagen