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Unsere Aufgaben in leichter Sprache

Hallo,

das ist die Internet-Seite vom:
Statistischen Landes-Amt Bremen

Statistisch bedeutet:
Wir zählen verschiedene Dinge.
Und wir rechnen Dinge aus.

Zum Beispiel:
Wir zählen:

  • wie viele Menschen in Bremen und Bremerhaven leben und
  • wie alt die Menschen sind.

Im Gesetz steht,
dass wir diese Dinge zählen müssen.

Wir zählen auch diese Dinge,
zum Beispiel:

  • wie viele Menschen in Wohnungen leben und
  • wie viele Menschen in Häusern leben und
  • wie viel Geld die Menschen verdienen.

Und wir zählen noch viel mehr Dinge.
Was wir gezählt haben, sagen wir den Politikern.
Die Politiker wissen dann, welche Dinge anders sein müssen.
So können die Politiker Sachen entscheiden.

Wir arbeiten mit anderen zusammen

Deutschland hat viele Teile.
Die Teile nennt man:
Bundes-Länder.
In jedem Bundes-Land gibt es ein
Statistisches Landes-Amt.

Es gibt auch ein Amt für Deutschland.
Es heißt:
Statistisches Bundes-Amt.
Dieses Amt sammelt alle Infos von den Ämtern
aus den Bundes-Ländern.

Und es gibt auch
ein statistisches Amt von Europa.
Zu Europa gehören viele Länder.
Auch Deutschland .

Wenn das Amt von Europa Infos braucht:
Dann muss das Amt von Deutschland
dem Amt von Europa die Infos geben.

Wir vom Statistischen Landes-Amt Bremen haben auch diese Aufgabe:

Wenn in Bremen oder in Bremerhaven eine Wahl ist:
Zum Beispiel: Die Menschen wählen die Regierung von Bremen.

Dann müssen wir die Wahl planen.
Wir müssen den Menschen Briefe schicken.
Damit die Menschen wissen:

  • wann die Wahl ist und
  • wo sie wählen können.

Bei der Wahl machen die Menschen Kreuze.
Hinter die Namen von den Politikern, die sie wählen wollen.
Die Namen stehen auf Zetteln.
Die Zettel nennt man: Stimm-Zettel.
Nach der Wahl müssen wir die Kreuze von den Stimm-Zetteln zählen.
Damit alle wissen, wer die Wahl gewonnen hat.

Wir wollen gut arbeiten

Die anderen Statistischen Ämter wollen das auch.
Deshalb haben wir Regeln aufgeschrieben.
In den Regeln steht:
Welche Dinge wir tun müssen,
damit unsere Arbeit gut ist.

Wer arbeitet bei uns?

Und es gibt viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Bei uns arbeiten auch:
Menschen, die bei uns eine Ausbildung machen.

Wie arbeiten wir?

Wir arbeiten mit anderen Ämtern zusammen.
Denn andere Ämter müssen auch zählen.
Die anderen Ämter können uns sagen,
was sie gezählt haben.

Und wir zählen selbst.
Wenn wir selbst zählen, dann brauchen wir Hilfe:
Von den Menschen und den Firmen
in Bremen und in Bremerhaven.

Denn die Menschen und Firmen
müssen uns Fragen beantworten.
Zum Beispiel: Wie viel Geld sie verdienen.

Viele beantworten die Fragen im Internet.
Das ist weniger Arbeit,
als wenn man sie auf Papier beantworten muss.
Denn das Papier muss man noch zur Post bringen.

Wie kann man unsere Infos bekommen?

Alle können lesen,
was wir gezählt haben.
Zum Beispiel kann man das
auf dieser Internet-Seite lesen.

Wir schreiben auch Texte für die Zeitungen
und für das Fernsehen, Radio und Internet.

Wenn es eine Wahl gab,
dann schreiben wir danach über die Wahl.

Wir machen auch Bücher und Hefte.
Ein Heft heißt zum Beispiel:
Bremen in Zahlen.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie auch mit uns reden.

Das ist unsere Adresse:

Statistisches Landesamt Bremen
An der Weide 14 - 16
28195 Bremen

Telefon-Nummer:
04 21 361 60 70

E-Mail: info@statistik.bremen.de

Das Büro für Leichte Sprache von der Lebenshilfe Bremen
hat den Text in Leichte Sprache übersetzt.

Copyright Lebenshilfe Bremen e.V.
Alle Rechte vorbehalten.

Erklärung zur Barrierefreiheit

Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit

Jeder soll Internet-Seiten und Apps gut nutzen können.
Das soll so sein für alle Menschen.
Also zum Beispiel auch für

  • blinde Menschen.
  • gehörlose Menschen.
  • Menschen, die nicht alle Finger bewegen können.

Darum sollen Internet-Seiten und Apps barrierefrei sein.

In diesem Text steht:

Was ist eine Erklärung zur Barrierefreiheit?
Und wo können Sie sich beschweren,

  • wenn eine Internet-Seite nicht barrierefrei ist?
  • wenn eine App nicht barrierefrei ist?

Regeln im Gesetz

Ab dem 23. September 2020 muss es so sein:
Öffentliche Stellen brauchen für ihre Internet-Seiten und Apps
eine Erklärung zur Barrierefreiheit.
Das steht in der EU-Richtlinie 2016/2102.
EU-Richtlinien sind für alle Länder in der EU.
Die Länder müssen aus den Richtlinien eigene Gesetze und Verordnungen machen.
In Deutschland heißt die Verordnung BITV 2.0.
Auch Bremen muss sich an diese Verordnung halten.

Regeln im Gesetz

Ab dem 23. September 2020 muss es so sein:
Öffentliche Stellen brauchen für ihre Internet-Seiten und Apps
eine Erklärung zur Barrierefreiheit.
Das steht in der EU-Richtlinie 2016/2102.
EU-Richtlinien sind für alle Länder in der EU.
Die Länder müssen aus den Richtlinien eigene Gesetze und Verordnungen machen.
In Deutschland heißt die Verordnung BITV 2.0.
Auch Bremen muss sich an diese Verordnung halten.

Was ist die Erklärung zur Barrierefreiheit?

Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist ein Text.
Der Text ist

  • auf allen Internet-Seiten von öffentlichen Stellen
  • in allen Apps von öffentlichen Stellen

Wir schreiben hier aber immer nur kurz: Internet-Seiten.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht:

  • Wie barrierefrei ist die Internet-Seite?
    Fachleute können das prüfen.
    Die öffentliche Stelle kann das auch selbst prüfen.
  • Gibt es noch Barrieren auf der Internet-Seite?
    Dann steht eine Liste mit den Barrieren in der Erklärung.
  • Vielleicht muss nicht die ganze Internet-Seite barrierefrei sein.
    Es gibt also vielleicht Ausnahmen.
    Dann steht eine Liste mit den Ausnahmen in der Erklärung.
    Wichtig:
    Die öffentliche Stelle darf nicht selbst über die Ausnahmen bestimmen.
    Es gibt strenge Regeln für die Ausnahmen.
  • In der Erklärung muss auch das Datum sein,
    von wann die Erklärung ist.
    Wichtig:
    Das Datum darf nicht älter als ein Jahr sein.
    Die öffentlichen Stellen müssen nämlich jedes Jahr prüfen:
    Wie barrierefrei ist unsere Internet-Seite?
    Und dann müssen sie die Erklärung zur Barrierefreiheit neu machen.

Barrieren melden

Sie wollen die Internet-Seite nutzen.
Aber das geht nicht,
weil es noch Barrieren gibt?
Dann können Sie sich beschweren.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht,
wo Sie sich beschweren können.
Zum Beispiel:

  • mit einer E-Mail
  • mit einem Anruf
  • mit einem Kontakt-Formular

Sie können sich über diese Dinge beschweren:

  • Es gibt Barrieren auf der Internet-Seite.
  • Und diese Barrieren stehen nicht in der Erklärung zur Barrierefreiheit.
  • Sie brauchen Infos von der Internet-Seite,
    aber die Infos sind nicht barrierefrei.
    Zum Beispiel:
    Ihr Computer kann eine wichtige PDF-Datei nicht vorlesen.
  • Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist älter als ein Jahr.

Die öffentliche Stelle hat 2 Wochen Zeit,
um Ihnen eine Antwort zu geben.
Dauert die Antwort länger als 2 Wochen?
Oder hilft Ihnen die Antwort nicht?
Dann können Sie sich bei dieser Stelle beschweren:

Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik
Teerhof 59
28199 Bremen
Telefon: 0421 361 181 87
Fax: 0421 496 181 81
E-Mail: office@lbb.bremen.de

Die Zentralstelle prüft Ihre Beschwerde.
Die Zentralstelle redet dann mit der öffentlichen Stelle.
Und die Zentralstelle gibt der öffentlichen Stelle einen Termin.
Bis zu diesem Termin müssen die Barrieren weg sein.
Hält sich die öffentliche Stelle nicht an den Termin?
Dann kümmert sich eine Schlichtungsstelle um den Streit.
Wichtig:
Sie müssen nichts dafür bezahlen:

  • nichts für die Arbeit von der Zentralstelle
  • nichts für die Arbeit von der Schlichtungsstelle

Dieser Text ist ein Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit.
Denn jeder soll wissen,
welche Rechte er oder sie hat.
Nutzen Sie Internet-Seiten oder Apps von einer öffentlichen Stelle?
Aber es gibt Probleme mit der Barrierefreiheit?
Dann lesen Sie auch die Erklärung zur Barrierefreiheit
auf der Internet-Seite oder in der App.
In der Erklärung sind Infos, wo Sie sich beschweren können.
Sie müssen sich zuerst bei der öffentlichen Stelle beschweren.
Erst dann kann Ihnen die Zentralstelle helfen.

© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2020.