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Handel, Gastgewerbe, Tourismus, Dienstleistungen

Ziele, Aufgaben, Methoden

Mehr als zwei Drittel der Bruttowertschöpfung des Landes Bremen werden im Dienstleistungsbereich erbracht. Die Ergebnisse der Dienstleistungsstatistiken vermitteln wirtschaftspolitisch bedeutsame Informationen über die Struktur der Unternehmen. Sie informieren zudem über die konjunkturelle Entwicklung in den Bereichen. Die Ergebnisse sind daher für wirtschafts- und strukturpolitische Analysen und Entscheidungen ebenso von Bedeutung wie für das unternehmerische Handeln. Darüber hinaus fließen die Ergebnisse in die Berechnungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Bundes und der Länder ein.

Aus folgenden Statistiken werden hier ausgewählte Ergebnisse veröffentlicht:

  • Jahreserhebungen und Monatserhebungen im Handel und im Gastgewerbe
  • Monatserhebung im Tourismus
  • Strukturerhebung im Dienstleistungsbereich

WEITER

Daten

Aktuelle Statistische Berichte

Online- und Printangebote

  • Datenbank Bremen Infosystem, Thema "Handel, Gastgewerbe, Tourismus, Dienstleistungen". Dem Bereich "Dienstleistungen" sind mehrere Tabellen mit Zeitreihen für das Land Bremen zugeordnet (siehe auch Seitennavigation rechts)
Ausschnitt aus dem Tourismusatlas

Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war der Tourismus in Deutschland über lange Jahre hinweg stabil im Aufwärtstrend. Noch 2019 buchten bundesweit 191 Millionen Gäste in über 51.000 geöffneten deutschen Beherbergungsbetrieben 496 Millionen Übernachtungen. Das waren mehr als je zuvor. Gäste aus dem Ausland waren vor Corona mit einem Anteil von zuletzt rund 18 Prozent ein wichtiges Standbein, das jetzt weggebrochen ist.
Diese Entwicklung galt auch für das Land Bremen: Von den 1,5 Millionen Gästen kamen 19 Prozent aus dem Ausland. Sie buchten auch 19 Prozent der 2,8 Millionen Übernachtungen. Allerdings überwiegend in der Stadt Bremen. In Bremerhaven lag der Anteil von Gästen aus dem Ausland bei nur 10 Prozent.
Eine neue Web-Anwendung macht derartige regionale Unterschiede jetzt sichtbar. Für welche Teile des Landes war der Auslandstourismus von besonderer Bedeutung? In welchen Bundesländern, Reisegebieten, Stadt- und Landkreisen und Gemeinden dominierte eher das Geschäft mit Gästen aus dem Inland? Wie verteilten sich die Übernachtungen ausländischer Gäste aus besonders wichtigen Herkunftsländern in den letzten Jahren auf die Reiseziele im Land? Diese und weitere Fragen beantwortet der Tourismusatlas – ein interaktives Geodatenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Sie ist eine interessante Informationsquelle für die künftige Ausrichtung des Tourismussektors und ergänzt das bestehende Datenangebot.
Zum Tourismusatlas

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer der Monatserhebung im Tourismus,

Wie schon im Frühjahr stehen die Beherbergungsbetriebe wieder vor einer großen Belastungsprobe: im nahezu gesamten November dürfen die Betriebe keine privat reisenden Gäste aufnehmen. Es ist daher erneut mit einem Ausfall zahlreicher Meldungen zur Beherbergungsstatistik zu rechnen. Viele Landesämter werden sich entscheiden, in dieser Situation die Beherbergungsbetriebe nicht zusätzlich mit Mahnverfahren zu belasten.

Die aktuellen Ergebnisse der Monatserhebung im Tourismus enthalten deswegen auch für den Berichtsmonat November einen vergleichsweise höheren Schätzanteil, der sich auf die Qualität der Ergebnisse auswirkt. Bei Betrieben, die keine Meldung für den November abgegeben haben, ist davon auszugehen, dass sie spätestens ab 2. November 2020 kein nennenswertes Gästeaufkommen hatten und damit faktisch ruhten. Dies wurde im Schätzverfahren entsprechend berücksichtigt.

Damit Sie über das Ausmaß der Schätzungen eine Vorstellung bekommen, möchten wir Ihnen erneut die entsprechenden Anteile in den aktuellen Ergebnissen nennen. Demnach haben für den Berichtsmonat März insgesamt 3,1 Prozent der Betriebe keine Meldung abgegeben.